Von langer Hand geplant war das FOALS-Konzert nicht. Vielmehr wurde immer mal wieder drüber gesprochen und der Kauf der Tickets häufig verschoben, weil wir arroganterweise davon ausgingen, dass der Auftritt der schnieken Herrschaften aus Großbritannien wohl nicht ausverkauft sein würde.
Als großer Sympathisant juckte es mich dann aber doch zunehmend in den Fingern - und irgendwann Ende Januar oder Anfang Februar war der Abend dann fix. Ich muss zugeben, dass ich zwar in Clubs immer gerne zu den FOALS getanzt habe, schliesslich wurden "Inhaler" und "My Number" eine zeitlang rauf und runter gespielt. Auch der Erstling "Antidotes" erregte vor einigen Jahren einen Teil meiner Aufmerksamkeit, aber so richtig mit ihnen auseinandergesetzt habe ich mich erst mit Erscheinen der letzten Platte "What Went Down". Und die überzeugte mich massiv!
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7. März 2016
29. November 2015
19. Mai 2015
Millencolin - 4. Mai 2015, Live Music Hall / Köln
Und wie schon gesagt, Ehrenfeld ist eh immer eine Reise wert!
15. April 2015
The Districts - 11. April 2015, Luxor / Köln
Weil mir die Jungs (und es sind wirklich JUNGS, älter als 20 ist keiner) schon auf dem Haldern im letzten Jahr irre gut gefallen haben und das aktuelle Album A Flourish And A Spoil durchaus erwähnenswert ist, bin ich extrem vorfreudig ins Luxor gefahren. Meine Freude wird allerdings leicht getrübt als ich erkennen muss, dass die Location eine Stunde nach dem Einlass, immer noch sehr leer ist. Da das hier ja ohnehin kein riesiger Club ist, macht sich ein wenig Enttäuschung breit als sich mengenmäßig auch bei der dänischen Vorband Yung kaum etwas tut.
Offenbar kenne ich Köln doch nicht so gut wie ich dachte. NATÜRLICH wird man in der Stadt der Frohnaturen nicht im Stich gelassen! Pünktlich zum offiziellen Konzertbeginn ist die Bude voll.
Offenbar kenne ich Köln doch nicht so gut wie ich dachte. NATÜRLICH wird man in der Stadt der Frohnaturen nicht im Stich gelassen! Pünktlich zum offiziellen Konzertbeginn ist die Bude voll.
12. April 2015
Silverstein - 10. April 2015, Bürgerhaus Stollwerck / Köln
Wer kann schon von sich behaupten, dass er am Tag seines Geburtstags ein Konzert einer Lieblingsband besuchen darf? Deren Tickets schon seit Wochen und Monaten magnetisch am Kühlschrank heften und man die Tage auf der imaginären Strichliste im Kopf tagtäglich abstreicht? Und das alles mit Freunden? Hinzu kommt, dass das Wetter an diesem Tag mehr als einfach nur frühlingshaft ist. Dieses Glückskind war diesmal wohl ich. Und die Band, von der ich spreche heisst Silverstein. Ihres Zeichens eine der besten (ACHTUNG, persönliche Meinung!) Punk-, Post-, Emohardcore- (wie auch immer man es nennen mag) Bands weit und breit. Und das schon seit 15 Jahren.
26. Januar 2015
"Auf die Ohren" - TAG
Mein erster TAG! Was Videoblogger können, können die "Schreib"-Blogger schon lange. :-)
Diesen habe ich vor einiger Zeit in den Weiten des Internets gefunden und bin der Meinung, dass er wie Arsch auf Eimer zu meiner kleinen Seite passt.
Diesen habe ich vor einiger Zeit in den Weiten des Internets gefunden und bin der Meinung, dass er wie Arsch auf Eimer zu meiner kleinen Seite passt.
1. Dein Musikgeschmack über die Jahre - hat er sich
verändert?
Da hat sich mit Sicherheit einiges getan. Ich würde behaupten, dass ich in der Pubertät zu meinem jetzigen Musikgeschmack gefunden habe. Ich habe früher viel Radio gehört und mochte Bands, die in den Charts waren, auf EinsLive gespielt wurden und in der Bravo standen. Aber wer will das einem 12jährigen Mädchen verübeln?! Die große Zeit der Boygroups ist sicher auch an mir nicht spurlos vorübergegangen, aber im Nachhinein hielt es sich doch ziemlich in Grenzen. Vielmehr war ich ein Fan von Roxette und Alanis Morissette (die ich auch heute noch sehr verehre), der Musik der 60er und 70er Jahre, ging zu Bon Jovi und später zu Punkbands. Ich bin eher ein Fan des "lauten" Genres. Handgemachte, ehrliche Musik. Gerne mit Gitarren, markanten Stimmen und guten Texten. Letzteres ist aber nicht immer ein Muss. ;) Und das hält sich bis heute.
2. Was hörst du bei guter Stimmung, was bei schlechter?
Kann ich gar nicht sagen. Ich unterscheide eher zwischen "was ich unterwegs höre" und "was ich zu Hause höre". Die Musik für unterwegs ist meistens "aggressiver" und lauter als die Songs, die ich in den eigenen vier Wänden höre. Mag daran liegen, dass ich die Leute um mich herum in Bussen und Bahnen nicht reden hören (und auch oft genug nicht sehen) mag. Schonmal gar nicht morgens früh.
18. November 2014
{live} Augustines - 12. November 2014 - Zakk / Düsseldorf
Weil ich auf dem Blog bereits im Mai einen Augustines-Livebericht veröffentlicht habe und sie auch in meiner Ode aufs Haldern mehr als nur erwähnt habe, möchte ich mich heute kurz fassen. Obwohl es einmal wieder großartig war und man gar nicht oft genug darüber schreiben kann.
9. November 2014
{sonntagsplauderei} Augustines-Konzert-Vorfreude.
Ganz selten oder nie hat man diese "Liebe auf den ersten Blick" - den Augustines verfiel ich aber gleich nach dem ersten Ton. Das war vor gut einem Jahr als ich zum ersten Mal den "Chapel Song" hörte. Und der wird von Sänger Billy McCarthy mit einer solch eindringlichen Stimme vorgetragen, dass man gar nicht anders kann als hinzuhören und sich zu fragen, wer dieser Typ mit der markanten Stimme wohl sein mag. Wo das passiert ist, kann ich leider nicht mehr sagen, aber es beeindruckte mich. Damals nannten sich die Männer aus New York noch We Are Augustines und hatten zuvor ihr Debütalbum "Rise Ye Sunken Ships" veröffentlicht. Und das war von tiefsinnigen Texten und viel Dramatik geprägt. Medienberichten zufolge verarbeitet McCarthy darauf seine schwierige Vergangenheit. Kein Wunder also, dass das erste Album um einiges melancholischer daherkommt als der Nachfolger. Der Bandname wurde als Zeichen des "Wiederauflebens" nur schlicht in Augustines umgeändert und tadaaaa! Sie können auch anders und beweisen es auf dem selbstbetitelten Werk ganz famos.
7. September 2014
{mando diao - live} "I wanna love you but i'm growing old, ten little soldiers screaming in my soul..."
Oder: Wie ich versuchte, meine Liebe zu Mando Diao neu zu entfachen.
Wie Ihr HIER schon lesen konntet, habe ich das Kapitel "Mando Diao" eigentlich für mich abgehakt. Es war die ganz große Liebe, aber Synthie Pop kann ich nicht im Geringsten etwas abgewinnen. Ich respektiere es selbstverständlich, dass sich Künstler während ihrer langjährigen Karriere neu erfinden möchten und auch mal das ein oder andere Experiment wagen, aber bei Björn, Gustaf und dem Rest der Band reagiere ich verhalten und kann mir einfach so wenig vorstellen, dass die Zeit der richtigen, handgemachten Musik vorbei sein soll. Das klingt nicht nur dramatisch, es IST dramatisch!
Erklärt mich für verrückt.
19. August 2014
{finally} Haldern 2014!
Schön zurück zu sein!
Endlich war es wieder so weit. Mein
letztes Haldern Pop Festival lag einige Jahre zurück – umso mehr
freute ich mich, dass es in diesem Jahr wieder so weit war. Die
Vorfreude war groß, dennoch fuhr ich mit gemischten Gefühlen ins
beschauliche Fleckchen Erde namens Rees-Haldern. Immer wieder hörte
man, dass die Veranstalter des „Mini-Festivals“ (um die 7.000
Besucher) es strikt ablehnten, das Kartenkontingent sowie das
Konzert- und Campinggelände zu erweitern. Doch sollte es tatsächlich
noch genauso hübsch, gemütlich und familiär sein wie vor einigen
Jahren? Diese Frage kann ich danach überzeugt mit „JA“
beantworten. Es war so wie ich es mir gewünscht
habe – und noch viel toller!
Nicht dass man sich in Haldern „nur“
auf eine schöne Zeit mit lieben Menschen freuen kann, nein, denn
dieses Festival hat musikalisch einige Überraschungen zu bieten. So
gibt es für mich einige persönliche Highlights und wenig
Enttäuschungen.
Zu Beginn darf natürlich nicht das Festivalbändchen - Motto in diesem Jahr ist „Merkwürdig anders“, was wieder einmal viel Interpretationsspielraum lässt – und „Datt Blatt“ fehlen. Wie immer werden darin alle Künstler des Festivals vorgestellt. Eine absolut hilfreiche Angelegenheit bei einer so großen Auswahl an Bands und Genres. Übrigens ebenfalls eine Sache in diesem Jahr, die mich durchaus positiv überrascht. Die Vielfältigkeit der unterschiedlichen Künstler. Kennen wir doch das Haldern vornehmlich als Singer/Songwriter-Spektakel, so darf man sich in diesem Jahr auch auf einige handfeste Rock-Teilnehmer freuen.
Zu Beginn darf natürlich nicht das Festivalbändchen - Motto in diesem Jahr ist „Merkwürdig anders“, was wieder einmal viel Interpretationsspielraum lässt – und „Datt Blatt“ fehlen. Wie immer werden darin alle Künstler des Festivals vorgestellt. Eine absolut hilfreiche Angelegenheit bei einer so großen Auswahl an Bands und Genres. Übrigens ebenfalls eine Sache in diesem Jahr, die mich durchaus positiv überrascht. Die Vielfältigkeit der unterschiedlichen Künstler. Kennen wir doch das Haldern vornehmlich als Singer/Songwriter-Spektakel, so darf man sich in diesem Jahr auch auf einige handfeste Rock-Teilnehmer freuen.
10. Mai 2014
{live} Augustines - 07. Mai 2014, Luxor / Köln
Durch die wunderbartollsteliebstebeste
Freundin kam ich in den Genuss, die großartigen Augustines zu sehen,
auf die ich vor gut einem Jahr aufmerksam wurde. Selten hat mich eine
männliche Stimme so umgehauen wie die von Billy McCarthy. Doch ich
war ein wenig skeptisch, ob diese Stimme live ebenso schön und
rauchig rüberkommen sollte wie auf Platte. Und was soll ich sagen?
YES.
"if you could give me any advice,
I would, would listen"
Der Mann kann es einfach.
Und ich fürchte,
er muss sich dafür noch nicht einmal anstrengen. Wenn diese Stimme
naturgegeben ist, dann hat er einfach riesiges Glück gehabt. Aber
auch alle anderen Methoden, die eine solche eindringliche und
emotionalisierende Wirkung durch die Singstimme herbeiführen…
Chapeau! Ich möchte bitte wissen, wie das geht. Wie schon erwähnt,
gab es keine Enttäuschung und so wie es in der Halle aussieht, auch
bei kaum einem anderen.
5. Mai 2014
{live} Alkaline Trio - 29. April 2014, Bürgerhaus Stollwerck / Köln
Helden meiner Jugend. Lange verehrt und
ich musste so alt werden, um sie zum ersten Mal live zu
erleben. Das Bürgerhaus Stollwerck in Köln bot mir die Gelegenheit.
Vor allem war da der Wunsch die guten alten Stücke zu hören, aber
natürlich hatte man es dem neuen Album („My Shame Is True“ –
2013) zu verdanken, dass die in die Jahre gekommenen Musiker quer
durch die Republik tourten.
"here it is again and it stings like the first time"
Als Vorband-„Bonbon“ wurden
Bayside und Apologies, I Have None angekündigt. Über letztere
freute ich mich sehr. Über die Location geht so. Die Konzerthalle
erinnert eher an ein Jugendzentrum, was womöglich daran liegt, dass
das Bürgerhaus vielseitig genutzt wird. Das sollte aber nicht
ausschlaggebend sein, hier geht es ums Konzert…
Apologies, I Have None entdeckte ich im
letzten Jahr für mich. Es gibt solche Tage und Momente - und die
sind rar – an welchen du diesen einen Song oder diese eine Stimme
hörst und das immer und immer wieder, weil du schockverliebt bist.
So war es mit den ersten drei Titeln des Albums „London“
(Heimatstadt der Engländer, by the way).
Irgendwie wirken die jungen Musiker ein wenig irritiert, was daran liegen mag, dass der ehemalige Sänger Dan Bond erst Anfang diesen Jahres die Band verlassen hat und Josh McKenzie den Part des Frontsängers übernehmen musste. Nichtsdestotrotz enttäuschen sie mich nicht und spielen einige neue wie auch die meisten Songs des o.g. Debütalbums. Die gefallen mir, Joshs Stimme begeistert mich. Der Wiedererkennungswert ist enorm , der Sound energetisch und laut. Ich hoffe sehr, dass es bald eine Möglichkeit gibt, eines ihrer Konzerte zu besuchen. Und es hoffentlich auch die Aussicht auf ein neues, ebenso gutes Folgealbum geben wird.
Irgendwie wirken die jungen Musiker ein wenig irritiert, was daran liegen mag, dass der ehemalige Sänger Dan Bond erst Anfang diesen Jahres die Band verlassen hat und Josh McKenzie den Part des Frontsängers übernehmen musste. Nichtsdestotrotz enttäuschen sie mich nicht und spielen einige neue wie auch die meisten Songs des o.g. Debütalbums. Die gefallen mir, Joshs Stimme begeistert mich. Der Wiedererkennungswert ist enorm , der Sound energetisch und laut. Ich hoffe sehr, dass es bald eine Möglichkeit gibt, eines ihrer Konzerte zu besuchen. Und es hoffentlich auch die Aussicht auf ein neues, ebenso gutes Folgealbum geben wird.
(Ja, ich weiss. Megadoofes Billo-Handybild. Aber wer lässt mich mit meiner Kamera
zum Konzert ohne Presseausweis?! Ich gebe mir Mühe. :-) )
zum Konzert ohne Presseausweis?! Ich gebe mir Mühe. :-) )











