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21. Juni 2015

{review} Of Monsters And Men - Beneath the skin


Da sind sie wieder. Meine Helden von vor drei Jahren. Und bei Nachfolgern von Debütalben darf man ja immer ein wenig skeptisch sein. Oft zu recht. Aber auch oft nur, weil sich Künstler weiterentwickeln wollen. Legitime Geschichte. Am Ende ist es dann - üblicherweise - wieder einmal Geschmackssache. Ich persönlich liebte (aka "liebe") den Vorgänger "My head is an animal" sehr. Immer wieder erinnert er mich an den Sommer 2012 mit ganz viel guten Momenten und viel Leichtigkeit. Beinahe jeden Song saugte ich auf und kann ihn heutzutage mit gewissen Situationen verbinden. Genau deshalb hatte ich ein bisschen Angst vor dem neuen Album. 

13. Juni 2015

Applaus für AnnenMayKantereit!



Kennt Ihr das? Ihr hört zum ersten Mal einen Song, den Ihr zwar nicht kennt, der Euch aber schon seltsam vertraut ist?! Als wäre er immer da gewesen? Das ist ein schönes Gefühl und ich hatte es bei "Oft gefragt" von AnnenMayKantereit. Was diesmal aber nicht daran liegt, dass es diesen Song schon längst gibt. Ähnlich vertont von irgendeinem anderen Interpreten. Vielmehr ist es die riesengroße Freude über den wunderschönen Text - vielleicht hat man genau auf diesen einen Titel gewartet. Ist ja am Ende auch egal, aber AnnenMayKantereit sind nicht egal! Das fängt bei der sagenhaft durchdringenden (man möchte sie Reibeisenstimme nennen, tut man aber nicht) Stimme des Sängers Henning May an. Geht durch Mark und Bein, erwischt dich da, wo Du es am wenigsten erwartest. 

17. Februar 2015

{review} The Districts - A flourish and a spoil


Da sind sie wieder! Die jungen Indie-Rocker aus der kleinen Stadt Lititz in Pennsylvania. Und ich habe Euch ja vorgewarnt, dass ich ihr Album ganz hibbelig erwartet habe. Zumal ich den Vorgänger "Telephone" (2012) bis dato nicht kenne. Was sich aber in Zukunft wohl ändern wird. Als Import-Ware erhält man das Ding über Amazon. Nun ist ihr erstes, nicht selbst veröffentlichtes Album erschienen und hält (zum Glück!) keinerlei Überraschungen bereit. Es ist so, wie ich es mir - nach der fantastischen EP und ihrem Haldern Pop-Auftritt - erhofft habe. 

8. Dezember 2014

{review} The Districts - The Districts EP


Ja, ich weiss, diese Platte ist schon fast ein Jahr alt. Aber wen interessiert's, wenn man das Ding erst einige Zeit später entdeckt hat und es gar fabelhaft findet? Siehste. :-)

29. Oktober 2014

{review} Farin Urlaub Racing Team - Faszination Weltraum



 "Du bist umzingelt von Idioten, lebendigen Toten, sie riechen schon ganz schlecht"

Da isser wieder: Der Mann mit den wohl blondesten Haaren und den vielleicht meisten Zähnen des Musikgeschäfts. Während man einerseits Die Ärzte vermisst, wird die Wartezeit bis zu einem eventuellen neuen Album ausreichend überbrückt. Erst im April dieses Jahres überraschte uns Bela B & Smokestack Lightnin' mit dem (Country)Album „Bye“. Ein halbes Jahr später nun das vierte Soloalbum des Herrn Urlaub. Und das ist mehr Rock als erwartet. So dachte man noch, dass die für mich wirklich sensationelle erste Singleauskopplung mit Ohrwurmgarantie „Herz? Verloren“ (das vielleicht beste Musikvideo 2014!!) der stärkste Song des Albums sein wird – mitnichten. Farin kann einfach Ohrwürmer. Um ehrlich zu sein, habe ich die Platte mehr als einmal angehört bis sie mich packte, war mir aber danach sicher, dass sie für mich ganz knapp vor dem Vorgänger „Die Wahrheit übers Lügen“ rangiert.

20. Juli 2014

{review} Rise Against - The Black Market


Melodic Hardcore/Punk und Pop/Rock darf man eigentlich nicht vergleichen, ich weiss. Dennoch scheine ich in diesem Jahr, aufgrund der Mando Diao-Schmach, sehr sensibel zu sein, wenn es um Neuerscheinungen von Lieblingsbands geht. So war das auch bei der Ankündigung des neuen Rise Against-Albums. Würden auch sie sich neu erfinden wollen?! Wie gut, dass man nach dem ersten Anhören sofort feststellen kann „Nein, wollen sie nicht!“. Erleichtertes Aufatmen.


„The Great Die-Off“ ist der perfekte Album-Starter. Damit haben es Rise Against ohnehin drauf. Für mich läutet kaum eine andere Band ihre Alben so gut ein wie sie. Als Beispiel möchte ich nur „Collapse“ von „Appeal To Reason“, „Chamber The Cartridge“ von „The Sufferer And The Witness“ und „Architects“ von „Endgame“ nennen. Alles Kracher zum Einstieg.


Auch die folgenden Songs des neuen Albums „I Don't Want To Be Here Anymore“, der Titeltrack „The Black Market“ und „The Eco-Terrorist In Me“ (fabulös!!) rennen einem sprichwörtlich davon. Treibende Riffs und der Gesang von Tim McIllrath ist das was man erwartet hat – und diesmal ist es noch viel mehr als auf dem vorangegangenen Album „Endgame“. Man hat zwischendurch das Gefühl als habe sich die Band sehr viel vorgenommen. So nach dem Motto „wir sind noch hier und gehen so schnell auch nicht weg, denn es gibt noch viel zu tun“.