Es ist zum Verrückt werden. Steckten wir nicht gerade noch mitten im Weihnachtsurlaub und haben uns für die freien Tage vorgenommen einfach mal nichts oder nur schöne Dinge zu tun? Reduziertes Bewegen versus Aktivitäten, die Spass machen und nichts mit der Arbeit zu tun haben. Is' auch schon wieder vorbei. Die meisten von uns sitzen wieder im Büro, der Uni oder wo auch immer. Auf jeden Fall nicht mehr auf der faulen Haut zu Hause. Dabei hatte ich mir doch eigentlich vorgenommen, das Jahr 2014 in der freien Zeit Revue passieren zu lassen und für Euch aufzuschreiben. Was soll ich sagen? Die Prokrastination war stärker. Jetzt aber wirklich! 2014 war ein schönes Jahr. In vielerlei Hinsicht. Deshalb bin ich auch einmal mehr kein Freund des Jahreswechsels. Ich mochte Silvester noch nie so richtig gerne. Aber so bietet sich zumindest immer ein Anlass Freunde zu treffen, die man vielleicht etwas länger nicht sehen konnte. In diesem Sinne: Tschüss schönes 2014 und - trotzdem in Vorfreude - hallo 2015! :-) By
the way: Um diesen Blog NICHT als reinen Musikblog in die Blogosphäre
zu schießen - was durchaus mein Ziel in diesem noch jungen Jahr ist -
diesmal mit deutlich weniger musikalischem Inhalt. Besonders
der Sommer und der Spätsommer 2014 hatten es in sich und waren
definitiv die beste Zeit des Jahres. Was nicht zuletzt an meinem Urlaub
und der damit gewonnenen Freiheit zusammenhing. Wieviele Abende ich
draußen verbracht habe! In Biergärten von Lieblingscafés, in heimeligen
Hinterhöfen und Gärten, oft auch bei (Live-)Musik. Oder mit lieben
Freunden auf dem Haldern Pop. Erkenntnisse gab es ganz viele. Zum
Beispiel, dass strömender Regen bei sengender Hitze die Stimmung nur
kurzzeitig beeinflusst, oder dass man ganz oft einfach Glück im Leben hat. Bestimmt wurde das Jahr durch wichtige Entscheidungen. Aber nur schöne! :-)
Zu schnell ging auch 2014 wieder „über
die Bühne“. Im wahrsten Sinne des Wortes. Da gab es diesmal nicht
genug Konzerte, schliesslich muss man dafür ja leider Geld
verdienen und das beschneidet die freie Zeit manchmal viel zu sehr. Zeit, die ich eigentlich so oft es geht in Konzerthallen oder Clubs
verbringen möchte. Aber es muss auch irgendwie anders gehen! Wobei wir bei guten
Vorsätzen für 2015 wären. Eigentlich mag ich Vorsätze nicht. Aber es ist ein gutes Vorhaben, das eingehalten werden kann und muss, weil es Spass macht
und die geringe freie Zeit aufwertet. Positiv am Musikjahr 2014 war
und ist, dass mein musikalischer Horizont erweitert wurde. Zum
Beispiel durch das grandiose Konzert von Jan Plewka im Zakk. So lange
schon wollte ich mich davon überzeugen, dass „Jan Plewka singt Rio
Reiser“ nicht nur eine Jan Plewka-Show ist. Selbstverständlich ist
sie das, aber die Verbeugung vor Rio überwiegt.